Pressemitteilung Landesumweltamt Talsperre Spremberg
Sehr geehrte Damen/Herren,
am 09.05.2011, 07:00 Uhr betrug der Beckenwasserstand der Talsperre Spremberg – 89,51 m ü NN; der Zulauf 14,5 m3/s und die Abgabe 22,4 m3/s.
Es ist geplant, die Arbeiten zur Sanierung der Tosbeckemrandmauer am 18.05.2011wieder aufzunehmen. Dazu wird im Laufe des Tages das LUGV folgende Pressemitteilung herausgeben:

Tosbecken der Talsperre Spremberg wird ab Mitte Mai saniert
Spremberg – Am 18. Mai 2011 will das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV) die Sanierungsarbeiten am Tosbecken in der Talsperre Spremberg wieder aufnehmen – sofern die hydrologische Entwicklung und die Wetterprognosen mitspielen. Es ist eine der größten Baumaßnahmen bei der Talsperrenreparatur, die bis zum Spätherbst 2011 abgeschlossen sein soll. Die touristische Nutzung am Stausee ist zwar etwas eingeschränkt, bleibt aber die gesamte Sanierungszeit über möglich.

Für die Arbeiten am Tosbecken muss das Wasser abgelassen werden. Das LUGV erwartet für Wassersportaktivitäten geringere Einschränkungen als 2010, als der Wasserstand für den eigentlichen Start der Sanierung bereits abgesenkt worden war. Die Arbeiten mussten wegen der Hochwasserereignisse jedoch unterbrochen werden – der leere Stauraum konnte dann die Hochwassermassen gut aufnehmen. Durch die andauernden, zum Teil sehr starken Niederschläge bis November 2011 sind die Böden im Einzugsgebiet der Spree gesättigt – erst seit März nehmen die sich noch immer auf hohem Niveau befindenden Zuflüsse zur Talsperre wieder ab.

Das LUGV senkt seit 4 Wochen den normalerweise 92 Meter über NN liegenden Wasserspiegel um rund 3 Meter ab. Bereits nach Baubeginn wird jedoch der Pegel im Stausee nach und nach wieder ansteigen und zur Badesaison im Juni wieder über 90 m über NN liegen. Ab dem 18. Mai werden die Grundablässe der Talsperre geschlossen, die Wasserabgabe erfolgt über eine so genannte Notwasserhaltung von rund 8 Kubikmeter pro Sekunde.

Während die Bautätigkeiten den Cottbusser Nord- und Südstrand am Stausee weniger beeinflussen werden, ist die Wasserabsenkung am flachen Strand von Bagenz eher zu spüren – der Weg ins Wasser ist weiter und etwas schlammig. Bootsnutzer können eventuell nicht mehr alle Einsetzstellen und Stege nutzen, auf dem See aber weiterhin paddeln, segeln und rudern. Durch die langsame sukzessive Wasserabsenkung können sich auch ans Wasser gebundene Tiere wie Muscheln in sicherere Gefilde zurückziehen.

In diesem Jahr wird auch die dem eigentlichen Stausee vorgelagerte Vorsperre Bühlow ausgebaggert. Es wird mit bis zu 200.000 Kubikmetern Sand und Schlamm aus der Spree gerechnet, der hier aufgenommen wird, damit sich das Speicherbecken nicht mit Sedimenten zusetzt.

Die Talsperre Spremberg ist die größte in Brandenburg und mit Baujahr 1965 nicht mehr die jüngste. Nach der Überprüfung der Anlage im Jahr 2004 beschloss das damalige Landesumweltamt die Generalsanierung des Bauwerks, bei der auch alle Überwachungs- und Kontrolleinrichtungen an den aktuellen Stand der Technik angepasst werden. Die Arbeiten mit einem finanziellen Umfang von 15 Mio € begannen 2005 und dauern bis 2013 an.

Für weitere Fragen stehen Ihnen wie bisher Herr Newerla und Herr Dr. Kupetz zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Manfred Kupetz


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